Radikale Hoffnung. Kunst und Arbeitskampf
Juan Pérez Agirregoikoa, Claire Fontaine, Jeremy Deller, Milli Gandini, Nicolás Guagnini, Käthe Kollwitz, Lee Lozano, Anna Malagrida & Mathieu Pernot, Irène Mélix, Gustav Metzger, Małgorzata Mirga-Tas, Jean-Luc Moulène, Mariuccia Secol, Selma Selman, Takis, Nicole Wermers
Info: Die internationale Gruppenausstellung Radikale Hoffnung beleuchtet die Verbindungen zwischen Kunst und Arbeitskampf von der frühen Moderne bis in die Gegenwart. Künstler*innen aus unterschiedlichen Regionen und Zeiten nähern sich dem Thema – dokumentarisch, poetisch, kritisch, radikal, solidarisch und aus eigener Betroffenheit. Anfang des 20. Jahrhunderts rückt die Kunst den Kampf der arbeitenden Klasse gegen soziale Missstände in den Fokus. In den 1960er Jahren gehen Künstler*innen weiter und beteiligen sich selbst an Streiks, getragen vom demokratischen Aufbruch der Nachkriegszeit. Bis heute prägt das Streikrecht das öffentliche Leben und erzeugt eindrucksvolle Bilder des Stillstands, die auch in der Kunst sichtbar werden. Gleichzeitig erschweren die globale Arbeitsteilung und die Vereinzelung von Arbeit im Plattformkapitalismus klassische Formen des Arbeitskampfs und bringen neue Formen des Widerstands hervor.








