PALMAR
—
Matthias Gmeiner
Info: Dieser Bericht dient des Protokollierens,
auf der Leinwand
hinter der Leinwand
durch die Leinwand.
Ölfarbe, die hervorquillt, ganz sanft, nur sichtbar, wenn man zu schauen vermag. Muster, die
sich durch die Membran der Leinwand fressen, sie einnehmen und verschwinden, bis sie
alles sind was noch bleibt. Erinnerungen, die sich abdrucken, durch das Festhalten des
bereits Dagewesenen. Es ist wie eine Fotografie, ein Transfer könnte man sagen,
aufgehoben von der Entscheidung, sobald der letzte Strich gesetzt wurde, ab dann in der
Zeit einbalsamiert.
Es lädt zum Verweilen ein.
Es lädt zum Verwesen ein.








