ArtJunk
No. 11—2026

Latent Space. Latenzräume der Kunst

Klara Lidén, Robert Filliou, Richard Hawkins, Robbie Barrat, Jon Rafman, Hedda Roman

Info: Latent Space. Latenzräume der Kunst untersucht das Phänomen der Latenz, ausgehend von einer Definition aus der Welt der Künstlichen Intelligenz, und erweitert den Blick auf die vielfältigen Schnittstellen zwischen Technologie, Kunst und Gesellschaft. Latenz, abgeleitet vom lateinischen latēre (verborgen, versteckt sein), bezeichnet einen spezifischen Modus des Verborgenseins, der Einfluss auf unsere Realität nimmt, ohne selbst in Erscheinung zu treten – ähnlich einem unsichtbaren Gravitationsfeld, dessen Wirksamkeit den umgebenden Raum durchzieht. Im Kontext neuer Technologien, vor allem der generativen Künstlichen Intelligenz (KI), gewinnt das Konzept der Latenz neue Aktualität. Generative KI-Modelle nutzen einen Latent Space, in dem Input-Daten abstrahiert und organisiert werden, um darauf basierend neue Inhalte zu erzeugen. Dieser Prozess kombiniert das Lernen aus umfangreichen Trainingsdaten mit der Vorhersage möglicher Ausprägungen, wobei die internen Mechanismen dieser Black Box weitgehend unerforscht bleiben. Öffnungszeiten: Di–So, 10–17 Uhr.

Filmwerkstatt Düsseldorf Latent Space ArtJunk