ArtJunk
No. 26—2024

ins nirgendwie – digitale utopien

a204, Joe Gozie Böttcher, Derzu Campos, Dardex, Liu Entung, Mariia Fedorova, Dominik Geis, Olivia Heung, Jieyan Huang, Ailin Kertesz, Lauren Mofatt, Allyson Packer, Dorine van Meel, Julia Vergazova & Nikolay Ulyanov, Yinglin Zhou – in Zusammenarbeit mit Sami El-Enany, Khairani Barokka, Jamaica Heolimeleikalani Osorio, Serie (Cherie) Barford, Uvetōt Lorok

Info: die digitale zeigt unter dem Titel ins nirgendwie die Soloausstellung Silent Echoes von Dorine van Meel und eine Gruppenausstellung mit 14 verschiedenen Positionen zum Thema digitale Utopien. Dorine van Meel ist eine niederländische, international arbeitende Künstlerin, deren Schwerpunkt in der Video- und Performance-Kunst liegt. Durch die Kombination aus digital konstruierten Bildsequenzen, eingespielten Sounds und dem gesprochenen Wort erzeugt sie ein Gesamtkunstwerk mit einer eigenen Aura, die Besucher*innen in den Bann zieht. Ihre Videoinstallation Silent Echoes beschäftigt sich mit einer dystopischen Zukunftsvision. Ausgangspunkt ist eine angedeutete ökologische Katastrophe. Auf Wände im Ausstellungsraum projizierte, digital generierte Bilder zeigen geschmolzene, versunkene oder erodierte Objekte als stille Echos einer Vergangenheit, in der der aktuelle Lauf der Geschichte nicht aufgehalten wurde. Sie steht für das Versagen der Menschheit, rechtzeitig auf die drohende Katastrophe zu reagieren.

Weltkunstzimmer Dominik Geis ArtJunk