ArtJunk
No. 20—2024

Digitaler Dadaismus – S2/E1

Florian Adolph, Larry Bonćhaka, G.S. Broz, Il-Jin Atem Choi, Julian Cording, Anita Esfandiari, Christoph Esser, Olga Fedorova, Jennifer Gelardo, Tobias Hahn, Frankfurter Hauptschule, Jochem Hendricks, Julian Heuser, Valentina Knežević, Samuel Baah Kortey, Young Joo Lee, Tomás Maglione & Sebastián Garbrecht, Violette Maillard, Nikolas Müller, Michael Riedel, Mark Sabb, Sarah Schoderer, Götz Sophie Schramm, René Schohe, Mamadou Sow, Alyona Volkova, Mark Walker, Liu Xue, Tomomi Yamakawa

Info: Die vorliegende Gruppenausstellung wurde basierend auf der Frage nach dem Verhältnis zwischen analoger und digitaler Kunst konzipiert. Dieses Problem ist zwar nicht neu, hat allerdings seit einiger Zeit mit den Blockchain-basierten Besitzzuschreibungsmöglichkeiten digitaler Dateien und Kunstwerke eine neue Komponente hinzubekommen. Vor allem seit der Corona-Pandemie haben sich die Künstler*innen und Akteure der Kunstwelt mehr mit den Möglichkeiten von NFTs (Non-Fungible Token) und Kryptowährungen sowie deren Ökosystemen beschäftigt. Dies haben auch die bildenden Künstler und Kuratoren der Ausstellung Il-Jin Atem Choi und René Schohe getan, indem sie den dadacoin als neo-dadaistisches Hybrid zwischen Gesamtkunstwerk und exemplarischer Kryptomaterie konzipiert haben – ein fungibler Krypto-Token von Künstlern für Künstler sowie ein Versuch Paradoxien und Widersprüche zu vereinen: wie kann eine neue austauschbare Einheit, mit individuellen einzigartigen Elementen kreiert werden?

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