Info: Für sein Projekt City Plaza wird Frieder Bickhardt 2026 mit dem fünften August-Sander-Preis ausgezeichnet. Im Mittelpunkt stehen mit der Großbildkamera erarbeitete Schwarz-Weiß-Portraits von Bewohner*innen eines ehemals leerstehenden Hotels in Athen. Von 2016 bis 2019 haben Geflüchtete gemeinsam mit lokalen Aktivist*innen und zahlreichen internationalen Freiwilligen ein selbstorganisiertes Kollektiv gebildet. Bis zu 450 Personen haben zeitweise in dem Gebäude gelebt. Frieder Bickhardt hat den Ort über die Jahre insgesamt fünfmal besucht und während seiner aktiven Mitwirkung ein vielschichtiges photographisches Projekt erarbeitet. Für seine Portraits hat er auf der Dachterrasse des Gebäudes einen improvisierten weißen Hintergrund installiert, vor welchem er die Personen zumeist einzeln und als Brust- oder Halbportrait streng frontal abgelichtet hat. Durch diese Herangehensweise rückt Frieder Bickhardt einerseits die Individualität und Persönlichkeit eines jeden einzelnen in den Mittelpunkt und betont gleichzeitig das Verbindende und Gemeinschaftliche der Gruppe. (…) Parallel eröffnen die Ausstellungen August Sander – Zum 150. Geburtstag und Der Rhein und das Siebengebirge im Blick – August Sander und Gerhard Fleischer: Vergleichbare Standorte zwischen gestern und heute mit der Verleihung des August-Sander-Preises 2026 an Frieder Bickhardt (*1987) für sein Projekt City Plaza.
Filmwettbewerb für One-Take-Kurzfilme von jungen Filmemacher*innen
Info: Der vom FilmClub der Jungen Filmwerkstatt Düsseldorf veranstaltete / UNCUT AWARD ist ein Filmwettbewerb für One-Take-Kurzfilme von jungen Filmemacher*innen zwischen 16 und 26 Jahren. Das Prinzip: ohne einen einzigen Schnitt gedreht, wird die gesamte Handlung in einer durchgehenden Einstellung festgehalten. Eingereicht werden können Filme von 1 bis 10 Minuten Länge. Alle Genres und Themen sind erlaubt – Hauptsache: No cuts! Eine kostenfreie Einreichung ist noch bis zum 30. September 2026 möglich. Alle eingereichten Filme werden gezeigt. Das Festival-Screening der fertigen Arbeiten findet am Abend des 10. Oktober statt. Im Kino der Filmwerkstatt Düsseldorf werden alle eingereichten Videos aus dem Wettbewerb präsentiert. Neben der Vergabe von Jury- und Publikumspreisen bleibt genügend Zeit zum Netzwerken, für Musik und zum Feiern.
Verleihung Publikumspreis & Abschlusskonzert von Florence Besch
Info: 15:30 Uhr: Preisverleihung – Auch in diesem Jahr wird der Publikumspreis verliehen. Wer wird ihn erhalten? Unsere Besucher*innen stimmen während der gesamten Laufzeit für ihre Lieblingsposition aus der Ausstellung ab – und nehmen am Gewinnspiel teil. Infos zur Abstimmung gibt es am Verkaufsbüro (Kunstpalast, Saal A), wo auch die Preisverleihung stattfinden wird. 16 Uhr: Abschlusskonzert – Für die letzten Stunden der DIE GROSSE 2026 verwandelt die Indie-Rock-Künstlerin Florence Besch ihre charakteristische fragile Ehrlichkeit in kraftvolle, rohe Energie. Feiert mit uns das Ende der Ausstellung am Ehrenhof!
Kinder der Aachener-Modell-Kurse, Hartwig Ebersbach, Nancy Graves, Ellen Gronemeyer, Bertram Jesdinsky, Jeff Koons, Gerhard Richter
Info: Mehr als 200 Kinder aus der Stadt und StädteRegion Aachen haben in den letzten Monaten mit unterschiedlichen Materialien experimentiert, Ideen gesammelt, gemalt und gestaltet. All das, was zum Thema In bester Gesellschaft … mit Ebersbach, Graves, Gronemeyer, Jesdinsky, Koons und Richter in den Grundschulkursen des Aachener Modells entstanden ist, präsentiert sich in einer vielseitigen Ausstellung. Zusammen mit sechs ausgewählten Sammlungsexponaten bilden die Kunstwerke der Kinder einen eigenen, fantasievollen Kosmos, der über die ganzen Sommerferien hinweg im Ludwig Forum zu sehen sein wird. Denn die Kunstwerke der Sammlung möchten etwas Neues erleben, einmal anders betrachtet werden und eine Umgebung finden, in der sie noch nie zuvor gezeigt wurden! (…) Begrüßung durch Heinrich Brötz (Dezernent für Bildung und Kultur, Schule, Jugend der Stadt Aachen) und Rebekka Seubert (Direktorin, Ludwig Forum Aachen) / Preisverleihung durch Tanja Wansel (Stiftungsmanagerin, Bürgerstiftung der Sparkasse Aachen) / Wir freuen uns auf ein buntes Fest mit Programm, Eis und einer Kunstaktion – und das alles in bester Gesellschaft!
Mit Werken von jungen Künstler*innen aus Leverkusen im Alter von 13–20 Jahren
Info: Beim Young Art Award wird nicht nur ausgestellt, sondern auch ausprobiert, geplant, verworfen, weitergedacht und manchmal vermutlich mehr Farbe verteilt als ursprünglich vorgesehen. Im Mittelpunkt stehen junge künstlerische Positionen aus Leverkusen – und ein Prozess, der sichtbar bleiben soll. Einblicke in die Entstehung geben Making-of-Momente aus den unserem Graffiti Workshop. Unsere gestalteten Container in den Schlosspark bringen junge Kunst dorthin, wo sie kaum zu übersehen ist: mitten nach draußen. Vom 16. bis 21. Juni können die Türen in unserem Park bestaunt werden. So wird der Young Art Award nicht nur im Museum erlebbar, sondern auch im Park – als offener Blick auf das, was entsteht, wenn Ideen Raum bekommen. (…) Die feierliche Preisübergabe findet im Spiegelsaal statt.
Christopher Kulendran Thomas
Info: Bereits zum dritten Mal verleihen die Deutsche Telekom und das Kunstmuseum Bonn 2026 den Human AI Art Award. Mit einem Preisgeld von 10.000 Euro und einer Ausstellung im Human AI Art Space fördert der Award innovative künstlerische Ansätze in Zeiten digitaler Transformation. Der jährlich ausgelobte Preis würdigt Künstlerinnen und Künstler, die im Spannungsfeld von Bildender Kunst und modernster Technologie, insbesondere Künstlicher Intelligenz, arbeiten und hier Pionierarbeit leisten. Diesjähriger Preisträger ist der Künstler tamilischer Abstammung Christopher Kulendran Thomas. Mit der Preisverleihung am 24. Juni wird auch die knapp dreimonatige Ausstellung im Human AI Art Space vor dem Kunstmuseum Bonn eröffnet. Sie wird sein Werk Peace Core, 2026 als ortsspezifische immersive Installation zeigen. Der Human AI Art Award würdigt Künstler*innen, die im Spannungsfeld von Bildender Kunst und modernster Technologie, insbesondere Künstlicher Intelligenz, arbeiten und hier Pionierarbeit leisten. (…) Zur Preisverleihung und Eröffnung wird der Preisträger Christopher Kulendran Thomas anwesend sein.
Anish Kapoor (Wilhelm-Lehmbruck-Preisträger der Stadt Duisburg und des Landschaftsverbandes Rheinland)
Info: Anish Kapoor (*1954, Mumbai) zählt zu den visionärsten Künstlern unserer Zeit. Mit dem Wilhelm-Lehmbruck-Preis der Stadt Duisburg und des Landschaftsverbandes Rheinland wird nun sein wegweisendes Lebenswerk gewürdigt, das die Entwicklung der Kunst bis heute prägt. Aus diesem Anlass präsentiert das Lehmbruck Museum die umfangreichste Ausstellung von Kapoors Werken in Deutschland seit über einem Jahrzehnt. Sie zeigt den Künstler und sein Werk in all seinen Facetten: von frühen Pigmentarbeiten über faszinierende Spiegelskulpturen bis hin zu monumentalen Installationen, die Körper, Raum und Bewusstsein miteinander verbinden. (…) Zur Eröffnung sprechen Sören Link (Oberbürgermeister, Stadt Duisburg), Ina Brandes (Videobotschaft der Ministerin für Kultur und Wissenschaft, Land Nordrhein-Westfalen), Anne Henk-Hollstein (Vorsitzende, Landschaftsversammlung Rheinland), Dr. Joachim Bonn (Vorstandsvorsitzender, Sparkasse Duisburg), Dr. Söke Dinkla (Direktorin, Lehmbruck Museum) und Ralph Rugoff (Direktor, Hayward Gallery, London) / Preisverleihung an Sir Anish Kapoor / Es spielt ein Ensemble der Duisburger Philharmoniker / Anmeldung erforderlich bis zum 12. April →
Lisa Klosterkötter (Künstlerin, Kuratorin)
Info: Im Rahmen des Kunstpreises der Kunststiftung NRW – Nam June Paik Award wird auch ein Förderpreis vergeben. Er geht an die Künstlerin und Kuratorin Lisa Klosterkötter. Für das Kunstmuseum Gelsenkirchen gestaltet sie ein mehrteiliges Ausstellungs- und Veranstaltungsformat, das sich mit Formen von Gemeinschaft, Nachbarschaft und öffentlichem Zusammenleben auseinandersetzt. Lesungen, künstlerische Interventionen und performative Formate an unterschiedlichen Orten im Außen- und Innenraum greifen das Selbstverständnis des Hauses als Reflexions- und Erlebnisort für die breite Öffentlichkeit auf. Das Museum wird zum Treffpunkt, an dem gesellschaftliche Erfahrungen, Perspektiven und Bedürfnisse sichtbar und erlebbar werden. Los geht es am 26. April 2026 mit der kulissenhaften Bespielung des Rondells rund um den Museumsbrunnen und einer performativen Lesung auf dem Museumsplatz. Das 24-Stunden-Museum präsentiert sich textil ausgekleidet als künstlerische Bibliothek, die zum Verweilen einlädt.
Nominierte Künstler*innen: Jaro Schönefeld, Benita Thisbe Tauer, Valentin Vernon Musialik, Jan Ribbers, Antonia Hermes, Hanna Maxi
Info: Sechs Studierende der Kunstakademie Düsseldorf haben das am Eingang der Raketenstation Hombroich befindliche Wachhaus erneut ein Jahr lang im zweimonatigen Rhythmus mit sechs sehr unterschiedlichen Interventionen bespielt. In Hombroich Lebende und Arbeitende haben aus diesen Beiträgen das in ihren Augen überzeugendste Werk ausgewählt. Zum Rückblick auf sechs bemerkenswerte Präsentationen und zur Verleihung des 3. Wachhaus-Preises freuen wir uns, Sie und Ihre Freund*innen begrüßen zu können. (…) Zur Verleihung sprechen Roland Nachtigäller (Geschäftsführer, Stiftung Insel Hombroich), Prof.in Donatella Fioretti (Rektorin, Kunstakademie Düsseldorf) und Michael Growe (Mitinitiator, Wachhaus-Ausstellungsreihe) / Mit einem musikalischen Beitrag von Rostislav Kozhevnikov (Violine) und Anastasiia Kozhevnikova (Klavier) aus den 24 Präludien für Violine und Klavier (1941–42) von Nikolai Roslawez (1881–1944) / Im Anschluss gemeinsamer Ausklang mit kleinem Buffet und Live-DJ-Set von Dominik Schmitt.
Michael Beutler
Info: In Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Gelsenkirchen wird der Kunstpreis der Kunststiftung NRW – Nam June Paik Award im Jahr 2026 an Michael Beutler (*1976, lebt und arbeitet in Berlin und Aachen) verliehen. Ausgezeichnet wird Michael Beutler für eine raumgreifende Installation, die die bürgerliche Villa aus dem späten 19. Jahrhundert in eine künstlerisch-handwerkliche Produktionsstätte verwandelt – eine mehrstöckige Werkstatt, in der Altpapier zu skulpturalen Objekten verarbeitet wird. Michael Beutler studierte an der Städelschule in Frankfurt am Main bei Thomas Bayrle sowie an der Glasgow School of Art. Er ist bekannt für seine monumentalen Installationen aus einfachen, recycelbaren Materialien, die er mit selbstgebauten Werkzeugen bearbeitet. In seiner Arbeit spielt das Konzept der Werkstatt eine zentrale Rolle: Jede dieser Arbeiten entsteht in einer neu eingerichteten Produktionsumgebung, die selbst Teil der künstlerischen Praxis wird. (…) 12 Uhr: Preisverleihung an den Preisträger Michael Beutler und die Förderpreisträgerin Lisa Klosterkötter mit anschließender Ausstellungseröffnung / Es sprechen Andrea Henze (Oberbürgermeisterin, Stadt Gelsenkirchen), Ina Brandes MdL (Ministerin für Kultur und Wissenschaft, Land Nordrhein-Westfalen), Thomas Sternberg (Präsident, Kunststiftung NRW), Zoë Gray (Director of Exhibitions, Bozar Centre for Fine Arts, Brüssel).