Francis Bacon, Bernd und Hilla Becher, Anna Boghiguian, Miriam Cahn, Mariana Castillo Deball, Lucian Freud, Rupprecht Geiger, Hans Haacke, Hans Hartung, Lena Henke, Candida Höfer, Maria Lassnig, Giorgio Morandi, Otto Piene, Sigmar Polke, Charlotte Posenenske, Bridget Riley, August Sander, Emil Schumacher, Antoni Tàpies, Diana Thater, Sung Tieu, Niele Toroni, Cy Twombly, Fritz Winter
Info: Anlässlich seines Jubiläums präsentiert das MGKSiegen mit der Ausstellung 25 Jahre, 25 Werke die Entwicklung des Museums anhand von 25 ausgewählten Arbeiten. Die Werke sind beispielhaft für die Bedeutung und die künstlerischen Schwerpunkte innerhalb der beiden Sammlungen – der Sammlung Lambrecht-Schadeberg mit den Rubenspreisträger*innen der Stadt Siegen und der Sammlung Gegenwartskunst. (…)
Im Rahmen der Sammlungspräsentation 25 Jahre, 25 Werke
Info: Im Rahmen der diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus und Diskriminierung lädt das Museum für Gegenwartskunst Siegen zu einem dialogischen Ausstellungsrundgang ein. Unter dem Motto Haltung zeigen – Künstlerische Positionen im MGKSiegen werden Werke aus der Sammlung gemeinsam betrachtet, befragt und diskutiert. Der Rundgang verbindet historische und zeitgenössische Perspektiven und zeigt, wie Kunst gesellschaftliche Strukturen sichtbar macht, Machtverhältnisse hinterfragt und individuelle wie kollektive Verantwortung thematisiert. Im Fokus stehen künstlerische Positionen von Fritz Winter, Cy Twombly, Sung Tieu, Hans Haacke, August Sander und Anna Boghiguian. Der dialogische Ansatz eröffnet Raum für Mehrperspektivität und um über die Rolle von Kunst im Kontext von Rassismus, Diskriminierung und demokratischer Haltung ins Gespräch zu kommen.
Manuel Boden, Henriette Heise, Alex Jeskulke, Francisco M.V., Philipp Naujoks, Raphael Pohl, Johanna Terhechte – kuratiert von Clara Maria Blasius
Info:morning, now, here, awake, light befasst sich mit den zeitlichen, räumlichen und emotionalen Bedingungen des Alltäglichen. Alltag wird hier verstanden als eine Zeitmarke, die von Rhythmus und Wiederholung geprägt ist. Entgegen einer allgemein konnotierten Abwertung wird diese vermeintliche Eintönigkeit als materieller Möglichkeitsraum betrachtet: Aus Gleichförmigkeit kann etwas Außergewöhnliches hervortreten und Routine von Unerwartetem unterbrochen werden. Zugleich stellt sich das Alltägliche als Schablone dar, deren Konturen unsere Aufmerksamkeit lenken. Welche Elemente unserer unmittelbaren Umgebung werden übersehen, welche werden bewusst wahrgenommen? Diese Frage veranlasst eine Reflexion über Sehgewohnheiten, Wahrnehmungsmuster und eingeschliffene Verhaltensweisen, die wiederum eine Beschäftigung mit dem eigenen Wirkungsbereich und darüber hinausgehenden Handlungsfeldern anregen kann.
Maren Hoch, Janice Orth, Käthe Loup
Info: Von 13 bis 16 Uhr bieten wir Ihnen am Eröffnungstag zudem die Möglichkeit, selbst kreativ zu werden. In der Live-Mitmach-Aktion Print Away wählen Sie Ihren Lieblingspart aus unserem Kunst-Druckstock. Mit Unterstützung der Künstlerinnen vor Ort drucken Sie Ihr individuelles Kunstwerk und nehmen es anschließend direkt mit nach Hause.
Kadir Amigo Memiş
Info: In dieser besonderen Performance übersetzt der Künstler das Momentum seiner Bewegungen in Aerosol Art und erschafft ein faszinierendes Zusammenspiel aus Bewegung, anatolischen Klängen, Jazz- und Hip-Hop-Beats sowie Malerei mit Pinsel und Spraydose. Dauer ca. 60 Min. (ohne Pause) / Tickets über schrittmacherfestival.de →
Info: Am 7. März um 18 Uhr zeigt die Kunsthalle Recklinghausen den knapp 18-minütigen Kurzfilm 100 Jahre von Surya Suran Gied und Angelo Angelino Wemmje groß projeziert in der obersten Etage. Eingebettet in ein Künstler*innen-Gespräch mit Gied, Wemmje und Museumsdirektor Dr. Nico Anklam bietet die Kunsthalle am Vorabend des Internationalen Frauentages Gelegenheit gemeinsam über Kunst und intergenerationale Porträts, cineastische Sprache und kulturelle Übersetzung zu sprechen. Der Film 100 Jahre erzählt von der letzten Begegnung von Gieds koreanischer Mutter und ihrer 100-jährigen Großmutter. Er spielt sich im und um das Haus ab, das in den 1970er Jahre mit dem Lohn von Gieds Mutter erbaut wurde, die durch das Anwerbeabkommen zwischen Deutschland und Südkorea als Krankenpflegerin in Köln tätig war. (…) Der Eintritt ist frei und das Gespräch findet auf Deutsch statt.
Paul Schwer
Info: Herzliche Einladung zur Eröffnung der Ausstellung am Dienstag, 31. März 2026, um 19 Uhr. Ort: Lido im Malkasten (Bar).
Florian Fausch
Info: Herzliche Einladung zur Eröffnung der Ausstellung am Dienstag, 24. März 2026, um 19 Uhr. Thomas Kalau, stellvertretender Generalkonsul der Schweiz, wird ein Grußwort zur Eröffnung sprechen. Ort: Jacobihaus.
Mitch Epstein
Info: Zander Galerie is pleased to present American Arbor, an exhibition of large-scale photographs by Mitch Epstein spanning the last two decades. Bringing together images of trees from American Power, Hoh Rain Forest, and his most recent series Old Growth, the show traces Epstein’s sustained exploration of the relationship between landscape and culture in the United States. Epstein photographs trees near energy production sites and in New Orleans in the aftermath of Hurricane Katrina, in the moss-covered Olympic National Park in Washington and in ancient forests across the country. These towering works illuminate how trees are indicators of environmental vulnerability yet also powerful symbols of endurance.
Christiane Baumgartner
Info: Zander Galerie is delighted to announce an exhibition of new and recent woodcuts by Christiane Baumgartner. Presenting monumental seascapes and landscapes in black and white and color, The Long Goodbye centers on sunsets and horizons along the sea, derived from her own video stills and digital photographs. The images reveal their subjects only from a distance; up close, they dissolve into meticulously carved line grids. While the motifs evoke symbols of longing or quiet eeriness, the works register tensions between stillness and subtle political unease. In the featured Sunken Treasure works, light appears as luminous glimpses beneath the water, in hues of purple and green. Through the pressure and layering of ink, combined with selective abrasion on the verso, Baumgartner transforms each image into a unique woodcut, barely resembling the source material. By slowing the flux of light into a labor-intensive process, these predominantly large-scale prints probe our contemporary perception of time, illuminating the fragile space between control and uncertainty. (…) The artist is present.