Konzerte, Installationen, Ausstellungen und Workshops auf dem Gelände der Raketenstation
Info: Die dritte Ausgabe des Hombroich : Raketenfestivals findet am Sonntag, dem 13. September 2026, auf dem Gelände der Raketenstation Hombroich statt. Auf dem Programm stehen erneut vielfältige internationale und aktuelle Formen elektronischer und experimenteller Musik. Nach den erfolgreichen ersten beiden Ausgaben aus den Jahren 2022 und 2024 haben sich die Kuratoren Miki Yui und Stefan Schneider 2026 erneut der künstlerischen Herausforderung gestellt, unterschiedliche Formate wie Konzerte, Installationen, Ausstellungen und Workshops zu einem zusammenhängenden Ganzen zusammenzuführen. Eine erstmalige Kooperation mit der Kunsthalle Düsseldorf → trägt im Rahmen von Kunsthalle unterwegs zudem eine Installation der Künstlerin Antonia Alessia Virginia Beeskow bei. Alle Festivalbeiträge setzen sich mit den spezifischen architektonischen wie natürlichen Gegebenheiten des Ortes auseinander. Das Gelände der Raketenstation wird also nicht in eine Festival-Location umgebaut, sondern explizit so genutzt, wie es ist – mit seinen charakteristischen Bauten, seiner urwüchsigen Natur und seiner Geschichte. Zum vollständigen Programm →
Julia Bünnagel
Info: All Humans Love ist eine Klanginstallation und Performance, die aus Vinylplatten mit Liebesliedern entstanden ist. Durch das Bearbeiten und Bemalen der Schallplatten loopt, fragmentiert und transformiert Bünnagel Musik und Gesang. Dabei verwischt sie Geschlechteridentitäten und verwandelt stereotype Liebeserklärungen in verzerrtes Rauschen oder absurde Mutationen. In ihrer 40-minütigen Turntablism-Performance formen die bemalten Schallplatten den Schriftzug All Humans Love, wobei die Typografie selbst den Klang mitbestimmt. Es entsteht eine wilde Verbindung aus Noise, Musik und rauen Beats, die sich in einer experimentellen Klangcollage mit der universellen Dimension der Liebe auseinandersetzt. (…) Die Veranstaltung ist Teil des Meakusma Festival 2026 / zum Ticketkauf →
Maika Garnica
Info: Maika Garnica lebt und arbeitet in Antwerpen, Belgien. Im Zentrum ihrer künstlerischen Praxis steht die Beziehung zwischen Umwelt, Betrachter und Künstler. Häufig arbeitet sie mit Prototypen, um die komplexe Beziehung zwischen Form und Materie zu erforschen und zugleich die Position des Körpers als Medium sozialer Verbindungen zu hinterfragen. Je nach Kontext verändert sich die Natur ihrer Arbeiten und bewegt sich spontan zwischen Skulpturen, Gebrauchsobjekten und Klanginstallationen. (…) Die Veranstaltung ist Teil des Meakusma Festival 2026 / zum Ticketkauf →
Fabio Machiavelli, Ictus Ensemble
Info: In Machiavellis Arbeit spielt das (Neu-)Gestalten eine zentrale Rolle. Seit mehreren Jahren beschäftigt sich seine künstlerische Praxis mit neuer Instrumentenbaukunst, DIY-Methoden als kompositorischen Prozessen, der Entwicklung neuer Instrumente als alternativen Klangflächen und den daraus entstehenden Möglichkeiten. Die von ihm entwickelten Apparaturen, Objekte, Technologien und Konzepte eröffnen dabei einen Raum, in dem wir selbst zu aktiven Teilnehmenden eines sich ständig verändernden musikalischen Prozesses werden. Micro Breaths of a Blue Lung setzt sich mit den vokalen, perkussiven und resonanten Dimensionen großer Meeressäuger auseinander. Das rund 45-minütige Werk ist als weitläufige musikalische Architektur aus zahlreichen Miniaturen angelegt und untersucht die klanglichen Eigenschaften von Walgesängen und anderen Lautäußerungen von Walen, die in Machiavellis eigens entwickelten Instrumenten widerhallen. Während des Konzerts werden die Instrumente durch die Interaktion mit den Musiker zum Leben erweckt. Gleichzeitig können sie auch vor und nach der Aufführung als eigenständige Objekte entdeckt werden, die unabhängig vom Konzert eine eigene klangliche Existenz entfalten. (…) Die Veranstaltung ist Teil des Meakusma Festival 2026 / zum Ticketkauf →
Filmwettbewerb für One-Take-Kurzfilme von jungen Filmemacher*innen
Info: Der vom FilmClub der Jungen Filmwerkstatt Düsseldorf veranstaltete / UNCUT AWARD ist ein Filmwettbewerb für One-Take-Kurzfilme von jungen Filmemacher*innen zwischen 16 und 26 Jahren. Das Prinzip: ohne einen einzigen Schnitt gedreht, wird die gesamte Handlung in einer durchgehenden Einstellung festgehalten. Eingereicht werden können Filme von 1 bis 10 Minuten Länge. Alle Genres und Themen sind erlaubt – Hauptsache: No cuts! Eine kostenfreie Einreichung ist noch bis zum 30. September 2026 möglich. Alle eingereichten Filme werden gezeigt. Das Festival-Screening der fertigen Arbeiten findet am Abend des 10. Oktober statt. Im Kino der Filmwerkstatt Düsseldorf werden alle eingereichten Videos aus dem Wettbewerb präsentiert. Neben der Vergabe von Jury- und Publikumspreisen bleibt genügend Zeit zum Netzwerken, für Musik und zum Feiern.
Workshop & Konzert im Rahmen des Art:Walk Festival
Info: 16–18 Uhr: Workshop UNHEARD – Upcycling, Elektronik, Kollektive Improvisation mit Louretta & Dr. Schmitt. Mit Upcycling-Instrumenten und kleinen elektronischen Geräten entstehen experimentelle, elektro-akustische Klangräume. Keine Vorkenntnisse nötig. Eintritt frei auch ohne Art:Walk Festival Ticket / 19 Uhr: MUSIKZIMMER zum Art:Walk Festival / 20 Uhr: Ferment (elektro/akustisch) / 21 Uhr: Hackedepicciotto (Ex-Einstürzende Neubauten) / Abschluss: DJ-Set Get Over it Collective / Eintritt mit Konzertticket oder Art:Walk Festival Ticket →
More Future in the Sun! – Das medienwerk.nrw lädt Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und das Publikum ein, mit uns die Zukunft (wieder) denkbar zu machen
Info: Wie lässt sich heute – angesichts multipler Krisen – noch an Zukunft glauben? Die MedienKunstTage NRW 2025 gehen dieser Frage nach – mit einem Programm, das künstlerische Imaginationen, technologische Kritik und gesellschaftliche Visionen zusammenbringt. Unter dem Titel More Future! versammelt das Festival Positionen, die Hoffnung nicht als naive Haltung, sondern als kritische Praxis verstehen. Seit über einem Jahrhundert inspiriert der technische Fortschritt Utopien: vernetzte Gesellschaften, geteiltes Wissen, freie Zeit, gerechtere Chancen. Doch die Versprechen von Automatisierung, Partizipation und digitaler Demokratie scheinen sich zunehmend zu verflüchtigen. Der Glaube daran, dass Technologie unser Leben besser macht, wird erschüttert – durch politische Rückschritte, ökologische Krisen und die Machtkonzentration im Tech-Sektor.
Ein Wochenende für Offenheit, Toleranz und Vielfalt
Info: Egal ob House, Hip-Hop, Hustle, oder Waacking, Voguing und Krump – an diesem Wochenende kannst du Neues ausprobieren oder deinen Lieblingsstyle tanzen. Komm einfach vorbei, lass dich von den Dozent*innen begeistern und mach mit. Samstagabend gibt es dann noch die Möglichkeit bei unserer Dance Session das Neugelernte zu vertiefen oder dich einfach in entspannter Atmosphäre zu bewegen und mit der Community auszutauschen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und das ganze Wochenende ist kostenfrei!
Künstler*innen Film: Kamal Aljafari, Basmar Alsharif, Alisa Berger, Black Power Naps, Ulu Braun, Catalina Bucos, Drung Artist Collective, Georgian Video Archive, Uli Golub, Mikołaj Sobczak und Nicholas Grafia, Anna Japharidze, Steffen Köhn & Johannes Büttner, Sharone Lifschitz, Jonathan Omer Mizrai, Stefan Ramirez Perez, Total Refusal, Anhar Salem, Jan Soldat, Shinpei Takeda u.a. / Künstler*innen Tanz+: Daria Nazarenko, Bogdana Skorik, Girl Broly, Ladies Drawing Clüb (Barcelona), internationale und lokale Hip-Hop-Artists / Künstler*innen Visuelle Kunst: Amado Alfadni (Titelbild), Bienvenue Fotso, Thomas Grundmann, Lisa Mayer, Santiago Mendez, Winnie Songmene, Julia Vergazova / Kurator*innen + Team: Alisa Berger, Till Bödeker, Thera de Freitas, Kuei-Pi Lee, Daria Nazarenko, Martin Pätzold, Aleksi Soselia + Georgian Video Archive, Tenzin Tsetan Choklay + Drung Filmmakers Collective, Maria Wildeis, Sebastian Wulff
Info: Die Gemeinde Köln präsentiert im Sommer 2025 ein zweimonatiges Festival mit Tanz, Film und visueller Kunst. In Zusammenarbeit mit internationalen Kurator*innen und Choregraph*innen nehmen über 50 Künstler*innen an dem Projekt Erinnerungen an Heute / Memories of Today teil. Unter diesem Titel werfen wir den Blick von weit vorne zurück aufs Heute. Wie verändert sich unsere Gesellschaft im Postkapitalismus, Postkolonialismus, durch Netzkapital und gezeichnet von Marginalisierung, Gewalt und Vertreibung in allen Teilen der Erde? Das Festival möchte vielen unterschiedlichen Stimmen ein Forum geben, die Fragen an die eigene Identität stellen und Perspektiven auf viele drängende Fragen der Gesellschaft teilen. (…) Das Eröffnungswochenende findet zeitgleich mit zahlreichen Events am Ebertplatz statt, u.a. das Aktionswochenende Sorry, We’re Open, das vom Brunnen e.V., dem Zusammenschluss aller Kunsträume am Ebertplatz, organisiert wird.
Zahlreiche Programmpunkte regionaler und internationaler Künstler*innen, wie dem Pentagon des Keuning.haus mit Aladin El-Mafaalani, dem Crit Club von Cem A., einer Teezeremonie mit Iden Sungyoung Kim, Performances von Havîn Al-Sîndy, den Migrant*innenchor unter Leitung von Kemal Dinç, dem Kiosk of Solidarity u.a.
Info: Urbane Künste Ruhr feiert auf dem Dortmunder Nordmarkt Anfang Juli drei Tage lang ein Festival rund um das Miteinander in der postmigrantischen Gesellschaft. Das künstlerische Programm nimmt die geplante Errichtung eines Denkmals für sogenannte Gastarbeiter*innen durch die Stadt Dortmund zum Anlass, die Diskussionen dazu im Sinne der Erinnerungskultur weiterzutragen. Denn viele Aspekte, die rund um das Denkmal verhandelt werden, decken sich mit den wichtigen Fragen von Urbane Künste Ruhr: Wem gehört der öffentliche Raum? Wer spricht und wird gehört, wer wird gesehen, wer übersehen? (…) Ort: Nordmarkt, 44145 Dortmund / 16 Uhr: Performance von Havîn Al-Sîndy – Worte an den Ohren, an der Haut, an der Zelle / 18 Uhr: Dance Session mit DJ ÖZ und Tutku Kaplan / 20 Uhr: Pentagon Spezial. Diskussionsrunde des Dietrich-Keuning-Hauses mit Aladin El-Mafaalani, Ferda Ataman, Prof. Dr. Carlo Masala, Juan Moreno, Alexandra Stanić (Einlass ab 19 Uhr), Veranstalter: Dietrich-Keuning-Haus / Durchgehend dabei: Büchertisch von Taranta Babu, Dortmunder Buchhandlung und Literaturcafé sowie Kiosk of Solidarity gemeinsam mit KOBER – Urbane Praxis / Nail Doğan, Aufzeichnungen aus einer Pralinenschachtel – Audioformat / Dance and Listening Session mit DJ ÖZ und Tutku Kaplan / Verschiedene Werke der Grand Snail Tour Sammlung.