ArtJunk
No. 25—2022

Amanda Piña (Künstlerische Leitung & Choreografie), Michel Jimenez (Art Design), Rodrigo de la Torre Coronado (Choreografie & Übertragung danza de Matamoros), Juan Carlos Palma Velasco (Recherche), Christian Müller (Musik & Komposition), Jorgue luis Cruz Carrera (Live-Percussion), La mata del veinte / Julia Trybula (Kostüm), Nicole Haitzinger (Dramaturgie), Matteo Marziano Graziano, Daphna Horenczyk, Dafne del Carmen Moreno, Juan Carlos Palma Velasco, Rodrigo de la Torre Coronado, Lina María Venegas, Mariê Mazer, Carlos María Romero aka Atabey Mamasita, Jorgue luis Cruz Carrera

Info: Die Arbeit Frontera | Border – A Living Monument der mexikanisch-chilenischen Choreografin Amanda Piña hat ihre Wurzeln in einer alten Tanzform, die von den Spaniern bei der Eroberung Mexikos im 16. Jahrhundert als Danza de conquista aufgeführt wurde, um die Schlachten zwischen muslimischen Mauren und Christen in Europa nachzustellen. Diesen alten Eroberungstanz griffen in den 1990er-Jahren Jugendliche aus Matamoros an der Grenze zwischen Mexiko und den USA auf. Sie aktualisierten und etablierten ihn in der von Drogen und Gewalt beherrschten mexikanischen Grenzstadt als alternative Form von Selbstdarstellung im öffentlichen Raum. Amanda Piña nutzt den Wandel dieser traditionellen Tanzform als Inspiration für eine Choreografie, die Hip-Hop-Kultur, koloniale Erzählungen, indigene Praxen und Mystizismus verwebt. (…) Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellungen. Kosten 26 € / 13 € ermäßigt / zum Ticketkauf →

Sammlung Philara Asphalt Festival Amanda Pinas ArtJunk

Sonderveranstaltung zu 10 Jahren Bad Honnef tanzt 

Info: Die Jungen Choreograph*innen mit tanzerfahrenen Projektteilnehmer*innen aus 10 Jahren Bad Honnef tanzt zwischen 10 und 70 Jahren zeigen kurze Sequenzen und spontane Interpretationen zu der Ausstellung Fluidity von Bettina Pousttchi.

Arp Museum Bahnhof Rolandseck Remagen Bettina Pousttchi ArtJunk

Erika Winkler, Emma Valtonen (beide Tänzerinnen, Choreografinnen)

Info: Tanzworkshop mit Erika Winkler und Emma Valtonen im Rahmen der Ausstellung Happiness Is A State of Mind. Wir suchen nach körperlicher Erfahrbarkeit von Kunst, und, wenn Kunst glücklich macht, natürlich nach der beglückenden Auswirkung auf den Körper. Ansätze sind die Form der Betrachtung, die Assoziationen die ein Kunstwerk in uns erzeugt, die Fantasie, die in Gang gesetzt wird und sich auch körperlich umsetzten lässt. Oder es sind ganz formale Elemente, die Räume entstehen lassen die wir körperlich füllen können. Es sind keine besonderen Voraussetzungen nötig, nur ein Interesse und ein Spaß daran sich im Raum zu bewegen. Der Workshop findet in den Ausstellungsräumen der Kunsthalle innerhalb der regulären Öffnungszeiten statt, so dass auch andere Besucher*innen vor Ort sein werden. Kosten 10 € / Anmeldung bis 20. April unter bildung@kunsthalle-duesseldorf.de →

Kunsthalle Düsseldorf Schattanik Szczesny Wolkenbild ArtJunk

Robert Olawuyi, Studio Above & Below, Aylin Celik, Joscha Baltha, Alice King (Johanna Geike) & Ugly Bunny (Anna Müller), Charlotte Triebus, DJ Frank, Stefanie Rauhuth, Parakeets

Info: Die SPARDA’S JUNGE NACHT ist eine Nacht der jungen Künste. Nachdem 2020 eine Pause eingelegt werden musste, findet SPARDA’S JUNGE NACHT dieses Jahr wieder statt! Am 11.12.2021 laden der Kunstpalast und das NRW-Forum in Kooperation mit dem Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität unter dem Slogan The Rhythm of the Night zum 15. Mal zu einem unvergesslichen Event ein. Es erwartet euch ein abwechslungsreiches Programm mit Screenings, Performances, Live Musik, DJ-Sets und Poetry Slams sowie Mode, Tanz, Drag Show und Art Talks. Außerdem könnt ihr euch auf gleich drei Ausstellungen freuen: Willkommen im Paradies wird im NRW Forum gezeigt, im Kunstpalast erwarten euch CAPTIVATE! und die dann ganz frisch gestartete Ausstellung Electro! Von Kraftwerk bis Techno. Eintritt: 5 €

Kunstpalast Düsseldorf Sparda's Palastrauschen ArtJunk

Daniela Georgieva & Hugo Le Brigand (Künstler*innen, Performer*innen)

Info: Every man and woman is a man and woman. (Genesis Breyer P-Orridge)
Im Workshop erleben die Teilnehmer*innen Tanz als Bewegung innerhalb und außerhalb des Körpers und folgen der Vision, dass damit Veränderungen in unserer Gesellschaft bewirkt werden können. Durch einfache Bewegungsübungen nähern wir uns den Kunstwerken der Ausstellung spielerisch an und erforschen den individuellen physischen Raum. Mit Übungen, die den Energiefluss stimulieren, wird die Wahrnehmung für den eigenen Körper und dem umgebenen Raum gestärkt. Es wird Mut vermittelt, den eigenen Körper durch Tanz anzunehmen. Jeder Körper darf sein und Grenzen zwischen Geschlechtsidentitäten lösen sich in Bewegungen auf. Anmeldungen unter bildung@kunsthalle-duesseldorf.de →

Kunsthalle Düsseldorf Georgieva Brigand ArtJunk

Daniela Georgieva & Hugo Le Brigand (Künstler*innen, Performer*innen)

Info: Every man and woman is a man and woman. (Genesis Breyer P-Orridge)
Im Workshop erleben die Teilnehmer*innen Tanz als Bewegung innerhalb und außerhalb des Körpers und folgen der Vision, dass damit Veränderungen in unserer Gesellschaft bewirkt werden können. Durch einfache Bewegungsübungen nähern wir uns den Kunstwerken der Ausstellung spielerisch an und erforschen den individuellen physischen Raum. Mit Übungen, die den Energiefluss stimulieren, wird die Wahrnehmung für den eigenen Körper und dem umgebenen Raum gestärkt. Es wird Mut vermittelt, den eigenen Körper durch Tanz anzunehmen. Jeder Körper darf sein und Grenzen zwischen Geschlechtsidentitäten lösen sich in Bewegungen auf. Anmeldungen unter bildung@kunsthalle-duesseldorf.de →

Kunsthalle Düsseldorf Georgieva Brigand ArtJunk

Alejandro Ahmed, Bebe Miller, Bhenji Ra, Edna Jaime, Eisa Jocson, Geumhyung Jeong, Mamela Nyamza, Maryam Bagheri Nesami & Mitra Ziaee Kia, Melati Suryodarmo, Public Movement/ Nir Shauloff and Dana Yahalomi, Raquel Meseguer, Yuya Tsukahara + contact Gonzo, Emilian Gatsov

Info: Zerstreuung überall! reagiert auf die Corona-Pandemie. Die geschlossenen Grenzen und die Unmöglichkeit zu reisen führen zu einer Abwesenheit von choreografischen Positionen und Stimmen. Öffentliche Aufführungen sind nur unter Auflagen möglich. In Zeiten der Abschottungspolitik und der Rückbesinnung auf das Nationale stellt das Stück  – als Antwort auf ein weltweites Ereignis – eine neue Verbundenheit über Ländergrenzen und Kontinente hinweg her: ein Vorschlag für eine andere Art des gesellschaftlichen Zusammenlebens und für mehr Sorge umeinander. (…) Eintritt 19 € / erm. 3 € / Kinder 5 €. Ort: Dach der Bundeskunsthalle.