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No. 48—2022

Mayumi Hirasaki (Violine), Stipendiat*innen der Villa Musica

Info: Vivaldi im Advent – ein Zauberwort, das alljährlich Hunderte von Barockfans in die Konzertsäle der Villa Musica lockt. Schon zwei Mal war die Erfolgsserie im Arp Museum zu Gast: 2020 für Videoaufzeichnungen, 2021 live. Im neuen Programm sorgt die Konzertmeisterin von Concerto Köln, die Japanerin Mayumi Hirasaki, für den authentischen Barockstrich bei den Streichern. Junge Virtuosen der Villa Musica führen mit ihr Die vier Jahreszeiten auf und stellen Vivaldis berühmteste Violinkonzerte in einen neuen Zusammenhang: Dazwischen erklingen vier Bläserkonzerte, die den gleichen Jahreszeiten gewidmet sind. Programm: Antonio Vivaldi. Die vier Jahreszeiten, op. 8 Nr. 1–4 / Bläserkonzerte für Flöte, Oboe, Fagott und Streicher / Kosten 30 € / 6 € Kinder unter 18 Jahren / zum Ticketkauf →

Arp Museum Bahnhof Rolandseck Treppenaufgang ArtJunk

Christina Kubisch (Künstlerin, Komponistin), Iannis Xenakis (Komponist, Architekt)

Info: In der Reihe Raum-Musik widmet das Musikwissenschaftliche Institut der Universität zu Köln zwei Abende unserer Ausstellung ON AIR. Ort: Musiksaal der Universität zu Köln, Hauptgebäude, Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln.

Kunstmuseen Krefeld Kaiser Wilhelm Museum Hermann Goepfert ArtJunk

Karin Nakayama (Violine, Viola), Constantin Herzog (Kontrabass), Kyusoung Jeong (Klarinette, Jacke), Yoshiki Matsuura (Jacke), Ramon Gardella (Schlagzeug, Jacke), Rie Watanabe (Schlagzeug, Jacke), Gäste: Christoph Stöber (Klavier), N.N. (Cello)

Info: Re[play]: Vor Ort Re[play]: ist eine Konzertreihe vom 2021 gegründeten Ensemble DEHIO für die Wieder- und Neu-Begegnung von Menschen und Musik aus NRW. Das Programm DREI fokussiert sich auf Kompositionen von M. Reudenbach, F. Jaecker und Farzia Falla, die menschliche Klanginstallationen präsentieren. Das Konzert wird im Raum mehrmals am Tag gespielt, so dass das Publikum frei entscheiden kann, wann und in welcher Reihenfolge es am Konzert teilnimmt. An dem Konzerttag wird ein Mini Konzert für junges Publikum und ihre Eltern stattfinden, in dem Auszüge des Programms mit Moderation gespielt werden. Im Rahmen der Projektreihe zu Gast – guest performance / Programm: Michael Reudenbach (*1956): Fragments ohne titel (2016) für 2 x 3 Instrumente (2016) / Fazia Falla (*1980): disPosition (2019) für einen Gong und eine Plattenglocke und 2 sich im Raum bewegende Schlagzeuger / Friedrich Jaecker (*1950): Painting – Dripping – Drawing 3 Stücke für Violine und Klavier (2016) / Carola Bauckholt (*1959): Hirn & Ei (2010/11) / 14–14:25 Uhr: Mini-Konzert für junges Publikum und ihre Eltern / 15–15:40 Uhr: 1. Aufführung / 17–17:40 Uhr: 2. Aufführung / 19–19:40 Uhr: 3. Aufführung.

NKR Neuer Kunstraum Dehio ArtJunk

Giorgi Gigashvili (Pianist)

Info: Der Förderverein des Kunst- und Kulturraumes Hombroich e.V. lädt zum Konzert auf der Raketenstation ein. Der georgische Pianist Giorgi Gigashvili spielt Stücke von Scarlatti, Prokofjev, Brahms, Messiaen und Schumann. Programm: Domenico Scarlatti (1685–1757) Sonate in C-Dur, K487Sonate in D-Dur, K29 / Sergei Prokofjev (1891–1953) Klaviersonate Nr. 7 B-Dur op. 83 / Johannes Brahms (1833–1897) Drei Intermezzi op. 117 / Olivier Messiaen (1908–1992) Vingt Regards sur L`Enfant-Jésus Nr. 15 / Robert Schumann (1810–1856) Sonate Nr. 1 fis-Moll op. 11Ort: Veranstaltungshalle, Raketenstation Hombroich.

Stiftung Insel Hombroich Giorgi Gigashvili ArtJunk
© T. Sorvillo / L. Guadagnini

Sophia Jaffé (Violine), Stipendiat*innen der Villa Musica

Info: Große Komponisten reflektieren das Ende des Lebens und das Ende der Zeit. Im November, dem Monat des Totengedenkens, gestaltet die Berliner Geigerin Sophia Jaffé mit Stipendiaten der Villa Musica ein gewichtiges Programm. In seinem g-Moll-Quintett ahnte Mozart den Tod des Vaters schon voraus, im Quartett auf das Ende der Zeit machte Messiaen Tausenden von Kriegsgefangenen Hoffnung auf die Erlösung am Ende aller Tage. Die Frankfurter Geigenprofessorin hat einen engen Draht zur jungen Generation, seit sie selbst in Genf und Brüssel bei großen Wettbewerben ausgezeichnet wurde. Programm: Wolfgang Amadeus Mozart Streichquintett g-Moll, KV 516 / Olivier Messiaen Quatuor pour la fin du temps / Kosten 30 € / 6 € Kinder unter 18 Jahren / zum Ticketkauf →

Arp Museum Bahnhof Rolandseck Sophia Jaffe ArtJunk

Laura Lootens (Gitarre), Konstantin Bruns (Violoncello)

Info: Ausdrucksstark wie in einem Paartanz zeigt das Duo con energía die vielseitigen Facetten seiner ganz unterschiedlichen Saiteninstrumente. Die Gitarristin Laura Lootens und der Cellist Konstantin Bruns sind Stipendiaten des Deutschen Musikrates, die mit ihren besonderen Musiktalenten in unserer Konzertreihe in jeder Saison aufs Neue begeistern. Laura Lootens ist zudem jüngste Preisträgerin beim renommierten Certamen International de Guitarra Clásica Andrés Segovia in Spanien, einem der wichtigsten Wettbewerbe für Gitarre weltweit. Auch Konstantin Bruns ist bei internationalen Wettbewerben für herausragende Leistungen ausgezeichnet worden, ist als Solist bei namhaften Orchestern und Musikfestivals zu Gast und lehrt bereits als Assistent seines Professors Stephan Forck in Berlin. Auf vier und sechs Saiten tanzt das Duo durch dieses Konzertprogramm voller Rhythmus und Energie. Kosten 12 € / 6 € ermäßigt / 5 € Studierende / zum Ticketkauf →

Museum Kurhaus Kleve Duo con energia ArtJunk

Joaquín Sáez Belmonte (Sopransaxophon), Xavier Larsson Páez (Altsaxophon), José Manuel Bañuls Marcos (Tenorsaxophon), Xabier Casal Ares (Baritonsaxophon)

Info: Der Förderverein des Kunst- und Kulturraumes Hombroich e.V. lädt diesen Herbst wieder zum Konzert auf der Raketenstation ein. Das Fukio Saxophonquartett spielt am Freitag, 28. Oktober, Stücke seiner neuen CD Transcend. Aufgeführt werden Kompositionen von Marc Mellits, Caroline Shaw und William Albright. Das preisgekrönte Quartett setzt sich seit seiner Gründung 2008 intensiv mit der Kammermusikliteratur für Saxophon auseinander und tritt auf international renommierten Konzertpodien und Festivals auf. Programm: Marc Mellits Tapas (2008/22) / Caroline Shaw Entr’acte (2011), Bearbeitung Fukio Saxophonquartett / William Albright Fantasy Etudes (1993/95) / Ort: Haus für Musiker, Raketenstation Hombroich.

Programm zum 120-jährigen Bestehen des Von der Heydt-Museums

Info: Das Von der Heydt-Museum Wuppertal feiert in diesem Jahr sein 120-jähriges Bestehen. Am Samstag, 29. Oktober, führen das Museum und sein Team bei einem Fest für alle die Schätze des Museums vor. Den ganzen Tag lang gibt es Führungen, Workshops, offenes Atelier und Musik. 11 Uhr: Start mit Musik – Elias Rütten, Saxophon / 11:30 Uhr: Begrüßung durch Oberbürgermeister Uwe Schneidewind / 12 & 13 Uhr: Mit Hausmeisterin Wellum durchs Museum – Führung für Kinder mit der Schauspielerin Julia Wolff / 12 Uhr: Führung mit Museumsdirektor Dr. Roland Mönig – 120 Jahre Museum: Eine Geschichte in Bildern / 12–14 & 15–17 Uhr: Fotoaktion in der Ausstellung Fremde sind wir uns selbst / 13–16:30 Uhr: Plakativ behütet – Kreativ im Museumsforum / 13 & 16 Uhr: Rundgang durch die Museumsbibliothek mit der Bibliothekarin Sarah Breuer / 13–16:45 Uhr: Kurzführungen durch die Ausstellungen mit den Kuratorinnen / 13–16 Uhr: Kunst! Sehen! Zeichnen! Vor den Originalen in den Ausstellungen / 14 & 16 Uhr: Ganz nah – Ein Bild durch die Restaurierungs-Brille betrachtet mit Restaurator Andreas Iglhaut und Registrarin Bettina Klecha / 14–16 Uhr: Jugend-Kunst-Klub Parcours in der Ausstellung ZERO, Pop und Minimal / 15 Uhr: Kunst im öffentlichen Raum – Erkundungstour rund um das Museum / 17–19 Uhr: Museums-Quiz mit Tom & Darren / 11–20 Uhr: Zusammen – Bauen. Das große Installations-Dingsda im Museumsatelier. Eintritt frei!

Von der Heydt Museum 120 Jahre ArtJunk

Vittoria Quartararo (Klavir), Anna Lytton, Viktoriia Sviatiuk, Katharina Huber (Zeichnung & Projektion)

Info: Das audiovisuelle Projekt Vogel oder Feder beschäftigt sich mit dem Thema der Leichtigkeit im Sinne des Schriftstellers Italo Calvino. Laut Calvino ist Leichtigkeit kein Mangel, sondern eine Tugend, die mit Präzision, Entschlossenheit und einer aufmerksamen Wahrnehmung Hand in Hand geht. Im Museum Kurhaus Kleve soll Calvinos Konzept der Leichtigkeit durch eine Kombination aus improvisierten, projizierten Zeichnungen und Live-Klaviermusik umgesetzt werden. Während am Klavier gespielt wird, sollen Linien und Formen projiziert werden, so dass eine kontinuierliche audiovisuelle Erfahrung entsteht. Programm: Debussy, Étude III pour les quarters / Fedele, Reflets, 2018 / Debussy, Étude VII pour les degrés chromatiques / Filidei, Berceuse, 2018 / Debussy, Étude X pour les sonorités opposées / Ligeti, Etüden n.10 Der Zauberlehrling & n.11 En Suspance, 1988–1994 / Debussy, Étude VIII pour les agréments / Carter, Matribute, 2007 / Debussy, Étude XI pour les arpège composés / Kosten 5 € / Ticketreservierung unter +49 (0) 2821-750 oder info@museumkurhaus.de →

Museum Kurhaus Kleve Vittoria Quartararo ArtJunk
© Tumen Dandukov

Bernd Glemser (Klavier), Stipendiat*innen der Villa Musica Rheinland-Pfalz

Info: Dieses Programm blüht in den Herbstfarben der Romantik. Die Stücke der Französin Cécile Chaminade leuchten in den Farben des Impressionismus auf. Noch schöner zeigt sich Paris im wundervollen Quintett des Organisten Dubois. Liszts Mythos vom großen Sänger Orpheus und der melodienselige frühe Dvorák bieten den Stipendiat*innen der Villa Musica wunderbare Vorlagen, um in Romantik zu schwelgen. Cécile Chaminade: Trois morceaux für Violine und Klavier, op. 31 / Théodore Dubois: Quintett F-Dur für Oboe, Streichtrio und Klavier / Franz Liszt: Orpheus (Fassung für Klaviertrio) / Antonín Dvorák: Klavierquartett D-Dur, op. 23. Kosten 30 € / zum Ticketkauf →

Arp Museum Bahnhof Rolandseck Bernd Glemser ArtJunk
© Werner Kmetitsch