ArtJunk
No. 25—2022

Kunsthalle Gevelsberg

Kunsthalle Gevelsberg Frank Hense ArtJunk

Schillerstr. 16
58285 Gevelsberg

So: 14–18 Uhr

T +49 (0) 2332-664 16 83

E

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Exhibitions

Blinder Fleck

Yongchul Kim

Info: Die Kunsthalle Gevelsberg freut sich, in der eigens für sie konzipierten Einzelausstellung Yongchul Kims Groß- und Mittelformate, die zwischen 2016 und 2022 entstanden sind, zusammenzuführen. Es ist Kims bíos praktikós, die der politischen Realität gewidmete betrachtende Malerei, die die Werke so herausragend macht. Der Aktualitätsbezug seiner Arbeiten ermöglicht der zeitgenössischen Kunst eine Auseinandersetzung: einen mutigen und dadurch nicht minder ästhetisch gefassten Blick auf Egomanie, Narzissmus, Nationalismus, Krieg- und Migrationserfahrungen. Seine Figuren lösen sich auf, treiben und gleiten über die Leinwand, werden von der Umgebung überlagert. Die jungen Protagonisten – Soldaten, Kinder und Wanderer – wirken bestürzt, ratlos und entrückt. Ihre Spiegelungen bleiben leer und sind Ausdruck verwaister Identitäten, eines trostlosen Neuanfangs, bei dem ausgelotet werden muss, was noch das Eigene und was das Fremde ist. Demgegenüber wirken die Erwachsenen – die kindlich versinnbildlichten Hasenjäger – naiv und unbedarft, als hätten sie ihre Adoleszenz nicht rechtzeitig abgelegt. Als aufsässige Kinder verkörpert, sind sie geradezu beängstigend in ihrer Anmaßung, selbst handeln und entscheiden zu dürfen.

Kunsthalle Gevelsberg Yongchul Kim Hasenjaeger ArtJunk

Robert Seidel

Info: In Kooperation mit dem Künstler, Galerie ASPN, Leipzig und Galerie Gerhard Hofland, Amsterdam.

Kunsthalle Gevelsberg Robert Seidel ArtJunk

Events

Blinder Fleck

So — 3. Juli 2022 15:00 Uhr

Yongchul Kim

Info: Die Kunsthalle Gevelsberg freut sich, in der eigens für sie konzipierten Einzelausstellung Yongchul Kims Groß- und Mittelformate, die zwischen 2016 und 2022 entstanden sind, zusammenzuführen. Es ist Kims bíos praktikós, die der politischen Realität gewidmete betrachtende Malerei, die die Werke so herausragend macht. Der Aktualitätsbezug seiner Arbeiten ermöglicht der zeitgenössischen Kunst eine Auseinandersetzung: einen mutigen und dadurch nicht minder ästhetisch gefassten Blick auf Egomanie, Narzissmus, Nationalismus, Krieg- und Migrationserfahrungen. Seine Figuren lösen sich auf, treiben und gleiten über die Leinwand, werden von der Umgebung überlagert. Die jungen Protagonisten – Soldaten, Kinder und Wanderer – wirken bestürzt, ratlos und entrückt. Ihre Spiegelungen bleiben leer und sind Ausdruck verwaister Identitäten, eines trostlosen Neuanfangs, bei dem ausgelotet werden muss, was noch das Eigene und was das Fremde ist. Demgegenüber wirken die Erwachsenen – die kindlich versinnbildlichten Hasenjäger – naiv und unbedarft, als hätten sie ihre Adoleszenz nicht rechtzeitig abgelegt. Als aufsässige Kinder verkörpert, sind sie geradezu beängstigend in ihrer Anmaßung, selbst handeln und entscheiden zu dürfen.

Kunsthalle Gevelsberg Yongchul Kim Hasenjaeger ArtJunk