ArtJunk
No. 29—2024

Performance von Daniela Georgieva: Marianne

Kunsthalle Düsseldorf

Daniela Georgieva (Konzept & Choreografie), Dagmar Buchenthal, Josefine Luka Simonsen, Yasmine Calasse (Choreografie und Performance), Daniela Georgieva (Text)

Info: Der weibliche Körper wird oftmals als Provokation gelesen. Er wird am männlichen gemessen, gilt als der unterlegene, der schwache, der unwesentliche. So kann der Einsatz des weiblichen Körpers, das Sich-Zeigen, dass Sich-im-Raum-Bewegen in bestimmten Kontexten schon per se als Ausdruck selbstbestimmten Handelns verstanden werden. Schließlich geht es um die Überwindung vermeintlich weiblicher Attribute wie Passivität und Abhängigkeit. Wie kann also der weibliche Körper als Instrument des Widerstands, der Kritik und des In-Frage-Stellens eines patriarchalen Status-Quo im Alltag gelesen und eingesetzt werden? Welche Gesten und Bewegungen begegne ich auf den Straßen und in den Medien? Welche Rolle nimmt der weibliche Körper als Träger von Geschichte(n), Erinnerungen und Emotionen in meinem Alltag ein? In der Performance Marianne wird eine Auseinandersetzung dreier Körper zu sehen sein. Ort: Parkhaus der Kunsthalle.

Kunsthalle Düsseldorf Marianne ArtJunk